Bleiverbot wegen Angstmacher?

Mit dem Blei ist es wie mit der Helmpflicht für Fahrradfahrer und dem menschlichen Einfluss auf die Klimaerwärmung. “The Culture of Fear” ist in westlichen Ländern ein sehr starkes Motiv, um allerlei “Sicherheits-Produkte” zu vermarkten oder auch dem Volk angebliche Sicherheit zu verkaufen.

Ich habe mir alle wissenschaftlichen Vorträge vom Bleifrei-Symposium des BfR angeschaut: Das verschossene Blei wird von den Wildtieren nicht über die Nahrung aufgenommen und verseucht auch nicht die Böden.

Dann habe ich den Bericht gelesen, der den Bleigehalt in den Lebensmitteln untersuchte.

Geschossenes Wild kann große Mengen an giftigem Blei enthalten. Doch die höchste Belastung haben nicht etwa Liebhaber einer Rehkeule – sondern Vegetarier. Denn das meiste Blei wird über Gemüse, Getreide und Kräutertees aufgenommen. (Deutschlandradio vom 6. März 2013)

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BUND und NABU für die Abschaffung der Jagd ?!?

In Nordrhein-Westfalen haben sich BUND und NABU mit ausgewiesenen Jagdgegnern verbündet und als Reform getarnt ihre Forderungen aufgestellt.

Jagdliche Eingriffe in Natur und Landschaft seien “nur noch zu rechtfertigen, wenn unnötiges Leiden ausgeschlossen, eine sinnvolle Verwertung der getöteten Tiere nachgewiesen und eine Beeinträchtigung geschützter Arten und Lebensräume ausgeschlossen werden kann”.

Die 10 Forderungen:

  1. Verbot von Lebend- und Totschlagsfallen im Rahmen der Jagd!
  2. Verbot von Fütterungen aller Art im Rahmen der Jagd!
  3. Verbot des Haustierabschusses!
  4. Verbot der Baujagd!
  5. Jagdzwang beenden!
  6. Keine Jagd mehr auf Schnepfe, Schwan, Dachs und Co!
  7. Jagdzeiten für alle jagdbaren Arten auf die Monate September bis Dezember zu konzentrieren!
  8. Kein Aussetzen jagdbarer Tierarten!
  9. Beizjagd verbieten!

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Frauenhaß?

Gestern Abend hat ein oder haben zwei Männer in Isla Vista sechs Menschen getötet und sieben weitere verletzt, einen davon lebensgefährlich. 24 Stunden vorher hatte der vermutliche Täter ein Video hoch geladen, in dem er Rache an den Frauen schwor, die ihn seit acht Jahren abblitzen ließen. Er sei mit 22 Jahren immer noch jungfräulich, aber morgen würde er es den “blonden Schlampen” zeigen. Morgen spiele er Gott und würde sich an ihnen rächen. Ich würde mich daher nicht wundern, wenn alle “willkürlich” ausgewählte Opfer sich als weiblich herausstellen. Diejenigen, die sich vor dem gestrigen Angriff retten konnten und darüber in den Zeitungen berichteten, waren alles Frauen. (Da habe ich mich geirrt, die ersten drei Opfer waren männlich und wurden von ihm in seinem Appartement erstochen).

Was bitte geht in so einem Menschen vor?

Wieso erlaubt er sich, Unschuldige für seine Minderwertigkeitskomplex mit dem Tod zu strafen?

Diese Fragen stelle ich mir seit ich 1989 von dem Massenmord in Kanada hörte. Weiterlesen

Katja Triebel bei Markus Lanz

ZDF – Mediathek vom 15. Mai 2015

Am 30. April 2014 wurde ich sehr kurzfristig zur Sendung “Markus Lanz” eingeladen. Ich sollte als Pro-Selbstverteidigung-Gast auftreten und zum Vorfall in Montana (USA) Stellung nehmen. Ein US-Amerikaner hatte anscheinend eine Notwehrprovokation begangen und einen Austauschschüler aus Hamburg mit seiner Schrotflinte erschossen. Kurz vor Hamburg erhielt ich den Anruf einer Redakteurin, dass ich nicht auftreten dürfe.

Frau Triebel, ich habe Ihren Blog gelesen. Da stehen ja so viele Studien drin. Es ist unserer “journalistischen Sorgfaltspflicht” geschuldet, dass wir uns erst einmal in das Thema einlesen müssen, bevor wir Sie interviewen können.

Meine Antwort:

Aha! Sie müssen also erstmal Material gegen mich sammeln.

Kurzlink zum Artikel: http://wp.me/p2Ff8N-nl

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Wenn man keine Ahnung (von Smart Guns) hat, …

… dann sollte man die Fresse halten, sagte Dieter Nuhr.

Das hätte Uwe Schmitt, USA-Korrespondent der WELT beherzigen sollen. Dieser schrieb am 11. Mai 2014:

Feuern unter Freunden
Unter Todesdrohungen wird ein US-Waffenhändler gezwungen, “Smart Guns” deutscher Produktion aus dem Angebot zu nehmen. Weil die mächtige Lobby NRA Verrat wittert.

Wir sind ja einiges gewöhnt von der Waffengegner-Presse aus den USA. Aber was sich der Kommentator Schmitt hier geleistet hat, möge jeder selber nachlesen. Hier als Beispiel ein Auszug:

Für die NRA reicht dieses gut gemeinte, aber schlecht geschriebene Gesetz aus, um den vom Schützenbund gepflegten Entwaffnungswahn zu mobilisieren. Nazi-Deutschland sei die Caritas gegen das, was anständigen Menschen aus dem tyrannischen Washington drohe.

Mal sehen, ob die WELT meinen eben abgesandten Kommentar veröffentlicht: Weiterlesen

Die höchste Pflicht des Volkes: der Obrigkeit zu gehorchen!

Während der Märzrevolution von 1848 wurde die Volksbewaffnung gefordert. Diese Volkswehr entsprach dem Gedanken der Französischen Revolution und beruhte auf dem Staatsverständnis der Volkssouveränität.

Beispielhaft hierfür ist etwa Art. 26 des Entwurfs der Verfassungsurkunde für den preußischen Staat vom 26. Juli 1848: „Jeder Preuße ist nach dem vollendeten zwanzigsten Jahre berechtigt, Waffen zu tragen. Die Ausnahmefälle bestimmt das Gesetz.“ Begründet wurde dies damit, dass das Recht, Waffen zu tragen, zu den Rechten eines freien Mannes gehöre.

In Deutschland und Österreich wurde diese Idee jedoch von Monarchen und oberen Militärs entschieden bekämpft, da man die Staatsmacht (Militär) nicht an das Volk abtreten wollte. (Wikipedia)

5 Jahre später schrieb Heinrich Heine dieses Gedicht:  Erinnerung aus Krähwinkels Schreckenstagen

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Castle Doctrine wird in Deutschland falsch interpretiert

Aktuell werfen viele deutsche Medien der USA vor, dass dort Gesetze herrschen, die das Töten des jungen Austauschstudenten in Missoula ermöglichten.

Umstrittene Castle-Doktrin: Direns Tod ist vom Gesetz gedeckt. Wer sich auf seinem eigenen Grund und Boden bedroht fühlt, darf schießen. So einfach sind die Regeln im US-Bundesstaat Montana, schreibt NTV.

Hier irrt sich die Journalistin aber gewaltig. Wäre Direns Tod vom Gesetz gedeckt, wäre der Schütze nicht auf “deliberate homicide” angeklagt, was “vorsätzlicher Tötung” bedeutet.

Die Lokalzeitung von Missoula interviewte Gary Marbut, den Presidenten der Montana Shooting Sports Association. Dieser äußerte sich wie folgt: Er habe keine persönliche Kenntnis von dem Vorfall und würde daher nichts Spezifisches zu dem Fall sagen. Aber als Autor und Chef-Lobbyist des aktuellen Selbstverteidigungsrechts in Montana erklärt er gerne das Rechtssystem des Staates. Weiterlesen